Literarische Kostprobe aus: "Wenn das Leben zu schwer wird"

Immer wieder ein ZU VIEL,

was ich von mir fordere.

Immer wieder ein ZU SEHR,

wie streng ich mit mir bin.

Immer wieder ein ZU OFT,

wenn alle and'ren wichtiger sind.

Immer wieder ein ZU WENIG

für mich selbst.

 

 

 

 

Annehmen

heißt das Ausstiegswort.

Annehmen dessen, was ist.

Innehalten

heißt das Hoffnungswort.

Innehalten dort, wo ich stehe.

Erkennen

heißt das Wahrheitswort.

Erkennen, wozu alles ist.

Verstehen

heißt das Lösungswort.

Verstehen, wie alles geworden.

Ermutigen

heißt das Aufbruchswort.

Ermutigen, um Neues zu wagen.

Wahrnehmen

heißt das Richtungswort.

Wahrnehmen, was stimmig für mich.

Entscheiden

heißt das Befreiungswort.

Entscheiden, was ich will.

Vertrauen

heißt das Beziehungswort.

Vertrauen auf unterstützende Freunde.

Begegnen

heißt das Heilungswort.

Begegnen - mir selbst und dem Du.

 

Wie gut kenne ich

das Entweder - Oder,

das Alles oder Nichts,

das Immer oder Nie.

 

Starre ist das Ergebnis.

Sturheit das Resultat.

 

Eingeschnürt im Korsett.

Eingesperrt im Käfig.

Eingeschränkt im Lebensraum.

 

Wie komme ich da raus?

 

Wie verborgen lebt in mir

die Sehnsucht nach Fliegen,

die Hoffnung auf weiten Raum,

das Träumen von Freiheit.

 

Wie komme ich dort hin?

 

 

 

 

Zukunftsperspektiven eröffnen sich mir,

wenn sich die Frage:

Was erwartet man von mir?

in die Frage:

Was will ich wirklich?

verwandelt.

 

 

 

 

Eine tief verschüttete Gabe

meldet sich erfrischend zu Wort:

Humor heißt sie

gepaart mit Leichtigkeit.

Sie hilft zum Leben entscheidend mit.


Zurück zu Lyrik.